Aktuell

LiedDuo-Termin ist fix

Zweite Auflage startet am 22.09.2013.

Wettbewerbsprogramm veröffentlicht

Pfitzner und Hindemith sind Gastkomponisten.

Juroren für 2013 stehen fest

International hochkarätig besetzte Jury

LiedDuo 2013

Lieduo 2013

Konzerte 2012

08.06.2012 AH-RUEM AHN (20:00 - 22:00)
16.06.2012 AH-RUEM AHN (19:30 - 21:30)
17.06.2012 AH-RUEM AHN (11:00 - 13:00)
14.07.2012 VADYM KHOLODENKO (19:30 - 21:30)
15.07.2012 VADYM KHOLODENKO (11:00 - 13:00)

Termine LiedDuo 2013

30.06.2013 Bewerbungsschluss
21.09.2013 Einschreibetermin
22.09.2013 - 28.09.2013 Durchgänge
22.09.2013 Eröffnungskonzert
29.09.2013 Preisträgerkonzert

Kontakt

Geschäftsführung

Birgit Görgner

Mail: birgit.goergner@schubert-wettbewerb.de


Wettbewerbssekretariat

Meinhard Nowak

Tel.: 0231 / 10 38 36

Mail: info@schubert-wettbewerb.de


Anschrift

Int. Schubert-Wettbewerb Dortmund e.V.

Postfach 50 02 09

44 202 Dortmund


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Ein junger Sokolov siegte in Dortmund

DORTMUND Der zwölfte Internationale Schubert-Wettbewerb hat einen würdigen ersten Preisträger gefunden. Ohne Skandale wie bei anderen großen Wettbewerben. Von Julia Gaß (Quelle: www.ruhrnachrichten.de)

Vadym Kholodenko (25) aus der Ukraine, Student in Moskau, präsentierte sich im Preisträgerkonzert Montag im Orchesterzentrum NRW in Sokolovscher Manier. Tief gebeugt saß er am Flügel; da war ein Klangtüftler in Schuberts großer c-Moll-Sonate D 958 am Werk. - Ein Pianist mit Persönlichkeit, der souverän große Sicherheit ausstrahlte und Klänge wunderbar schattierte.

Kholodenko war eine perfekte Mischung aus dem zweiten und dritten Preisträger. Die Südkoreanerin Ah Ruem Ahn (eine Schülerin der Schubert-Preisträgerin 1995, Elena Margolina, die wiederum Schülerin des künstlerischen Leiters des Wettbewerbs, Arnulf von Arnim war) machte Schuberts kleine D-Dur-Sonate D 850 zu einer Meditation. Mehr Esprit (und Kraft) zeigte die 27-Jährige in den "Valses nobles", die nett wienerisch klangen.

Das Pendant dazu ist Chi Ho Han, ein 19 Jahre junger Sturm- und Drang-Pianist aus Südkorea (jetzt Essen), der noch befreiter und temperamentvoller spielte als im Wettbewerb und ein Feuerwerk zündete in Schuberts Wanderer-Fantasie. Die hatte aber mehr den Charakter von Liszt als von Schubert. Han ist ein talentierter Pianist, ein Edelstein, den sein Lehrer Arnulf von Arnim noch etwas schleifen muss. Hören wird man von ihm bestimmt.

Und dann war da noch Viller Valbonesi, der 29-jährige Italiener, der mit seinem Mozart-Spiel und viel Klangfantasie imponierte. Es war eine Kunst, mit dem langsamen Satz aus Mozarts Sonate KV 330 beginnen zu müssen und sich so in die Musik zu vertiefen, wie Valbonesi. Er bekam den Sonderpreis der Mozart Gesellschaft, ist einer von deren potentiellen Stipendiaten für die Saison 2012/13. Der Verband will ihn im Auge behalten. - Sehr lohnend.

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